Kinder sind und bleiben Kinder. Sie wollen vor allem eines: Spielen! Womit gespielt wird, das ist dabei relativ egal. Die kindliche Fantasie kennt kaum Grenzen, die Kinderzimmermöbel gehören oft zum Spielfeld dazu. Dabei werden sie auch vollkommen anders genutzt, als ihr eigentlicher Zweck es vorsieht. Bevor Sie also loslegen mit dem Kinderzimmer gestalten, lassen Sie sich vom Kind in Ihnen leiten und inspirieren. Unabhängig vom jeweiligen Design ist der Lackmustest für Kindermöbel schlicht und einfach: Kann man damit spielen oder nicht?

Raum für Kreativität: Tafeln und Whiteboards

Am liebsten mögen Kinder Orte, an denen sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Besonders beim Malen und Zeichnen wird die weiße Wand gerne als Fortsetzung des Malpapiers angesehen. Schaffen Sie daher Flächen für den Zeitpunkt, wenn die kreative Inspiration die Kleinen packt. Whiteboards oder einfache Tafeln können dafür kaum groß genug sein und sind auch an den Rückseiten von Sofas oder auf Schrankwänden ziemlich praktisch. Viele Kindermöbel sind dafür ausgelegt und mit leicht abwischbaren Oberflächen ausgestattet.

Zum Verstecken und Spielen: Hochbetten und Höhlen

Ein Kinderzimmer ohne eine Höhle ist nur ein halbes Kinderzimmer. Höhlen werden meistens ohne große Hilfsmittel selber gebaut, aber Sie können mit den richtigen Möbel-Designs die Voraussetzungen schaffen: Hochbetten sind die perfekte Grundlage für Kissenburgen oder Höhlen aus Decken und Laken. Auch Tipis oder kleine Spielhäuser für den Innenbereich sind – bei genügend Platz – ernstzunehmende Einrichtungstipps für das Kinderzimmer, die Ihr Nachwuchs lieben wird.

Besonders spannend wird es, wenn Sie diese Fantasiewelten nach bestimmten Themen gestalten. In einem Zimmer mit Indianer-Tipi sind grobe Holzmöbel oder andere Naturmaterialien die richtige Wahl. Verfolgen Sie ein Piratenthema bieten sich Taue als Dekoration an und blaue Teppiche stellen die sieben Weltmeere dar. Nutzen Sie Ihre eigene Vorstellungskraft, um den Look im Kinderzimmer zu perfektionieren.

Übrigens ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Ob nun Piraten-Insel oder Indianerzelt – auch Lichtschalter gibt es in passenden Materialien. Detailarbeit, die sich auszahlt und der kindlichen Spielwelt den letzten Schliff gibt.

Wachsen mit: kindliche Modulmöbel

Kinderzimmermöbel dürfen farbenfroh und ungewöhnlich sein. Designer toben sich hier gerne aus, verleihen Stühlen Gesichter und Tierkörper oder entwerfen Schränke und Aufbewahrungsboxen, die wie übergroße Legosteine aussehen. So werden spielerisch die kindliche Energie und ihre eigene Motivation genutzt, wenn die Kleinen sich setzen oder aufräumen sollen.

Smart sind auch Modulmöbel mit mehreren Funktionen. Viele Schreibtische und Schranksysteme können Sie an die wachsende Größe der Kinder anpassen. Sofas oder Sitzkissen aus Schaumstoff sind stapelbar und können bei Bedarf zu Burgen aufgetürmt werden. Mittlerweile gibt es sogar eine Vielzahl an Möbeln, welche die technischen Fähigkeiten der Kleinen herausfordern – der Stuhl „Build Up“ etwa. Er besteht vollständig aus Karton und muss von den Kindern selber zusammengebaut werden. So können die Kinder sich kreativ ausleben und lernen noch spielend grundsätzliches über Statik und Materialeigenschaften. Belohnt werden sie mit einem sehr langlebigen und nachhaltigen Stuhl, den sie sogar nach Lust und Laune bemalen dürfen.

In der Welt der Kinder ist Multifunktionalität das Qualitätsmerkmal schlechthin. Behalten Sie das im Hinterkopf, wenn Sie das kreative Potenzial Ihres Nachwuchses fördern wollen, und achten Sie auf Designs, die nicht nur eine, sondern vielfältige Nutzungen erlauben. Denn das unterscheidet echte Kinderzimmermöbel von den Möbeln, die Erwachsene für Kinder kaufen.

 

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Beitragsbild: new room von Philippe Put, CC BY 2.0